Der Popup-Lernraum 2026 kommt

Der Pop-up Lernraum kommt zurück – Learn for Life startet Ende Juni neu

Published On: 08/04/2026

Letzten Sommer haben über 5.500 Studierende gezeigt, was in Aachen fehlt:
frei zugängliche Orte zum Lernen, Arbeiten und Begegnen.

Jetzt folgt der nächste Schritt.

Ab Ende Juni 2026 eröffnet der Pop-up Lernraum „Learn for Life” erneut in der Aachener Innenstadt. Dieses Mal in der Theaterstraße 9, in Kooperation mit The Urban Village.

Was letzten Sommer passiert ist

Ein leerstehendes Kaufhaus wurde zum Lernort.

  •  90.000 Social Media Aufrufe
  • über 5.500 Nutzungen in 12 Wochen
  • durchgehend hohe Auslastung

Keine Anmeldung.
Kein Konsum.

Das Ergebnis ist eindeutig:
Der Bedarf nach offenen Lernorten in Aachen ist real und aktuell nicht gedeckt.

Der neue Standort: Theaterstraße 9

Ab Ende Juni entsteht der neue Pop-up Lernraum in Kooperation mit Urban Village × Landmarken. Ein zentraler Leerstand wird temporär neu gedacht. 

Nicht als Eventfläche, sondern als funktionierender Alltagsort.

Learn for Life 2026 Standort

Hier entsteht der neue Pop-up Lernraum

Was dort entsteht:

  • Ruhige Arbeitsplätze für Einzel- und Gruppenarbeit
  • Offene Flächen für Austausch, Projekte und Events
  • Freies WLAN
  • Kein Konsumzwang. Keine Anmeldung.

Der Zugang bleibt bewusst niedrigschwellig – für alle.

Mehr als ein Lernraum: ein Reallabor für die Stadt

Der Pop-up Lernraum ist Teil eines größeren Prozesses. Gemeinsam mit der RWTH Aachen (tu!LAB) und weiteren Akteuren wird der Raum als Testfeld genutzt. 

Mit konkreten Fragen:

  • Wie werden offene Lernorte tatsächlich genutzt?
  • Welche Formate funktionieren im Alltag?
  • Welche Zielgruppen werden erreicht und welche nicht?

Diese Fragen sind nicht theoretisch. Sie sind zentral für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt. Gerade vor dem Hintergrund von Leerständen und Projekten wie dem „Haus der Neugier” braucht es reale Nutzungserfahrungen – keine Annahmen.

Internationaler Impuls

Im Sommer 2026 wird der Lernraum international erweitert:

 Über Kooperationen mit AIESEC und POHA House arbeiten internationale Studierende im Raum mit und bringen neue Perspektiven in Nutzung und Gestaltung ein. 

Das verändert nicht nur den Raum, sondern auch seine Dynamik.

Gleichzeitig wird der Raum durch freiwilliges Engagement getragen:
Menschen, die sich einbringen, Formate initiieren und Verantwortung übernehmen.
Diese Form der aktiven Beteiligung ist entscheidend für Akzeptanz und Weiterentwicklung des Ortes.

Teil der Talenträume Aachen

Der Pop-up Lernraum ist kein Einzelprojekt, sondern Teil eines wachsenden Netzwerks: Der Talenträume Aachen.

Die Idee dahinter: dezentrale, konsumfreie Lern- und Begegnungsorte in ganz Aachen, ergänzt durch bestehende Räume und Kooperationen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb Aachen werden bereits Orte wie Museen als Lernräume nutzbar gemacht.

Der Pop-up Lernraum ist dabei der sichtbarste Ort.
Aber nicht der einzige.

Wer den Raum nutzt

Der Raum ist offen für alle, die einen Ort zum Arbeiten und Austausch ohne Zugangshürden suchen:

  • Studierende der RWTH und FH Aachen
  • Junge Talente und Creator*innen
  • Initiativen und Projekte

Start: Ende Juni 2026

Der Raum öffnet Ende Juni.

Pünktlich zur Lernphase im Sommersemester.

Erste Formate sind bereits angelegt:

  • Offene Lern- und Arbeitsphasen im Alltag
  • Kleine Workshops und Austauschformate
  • Impulse zu Zukunftsthemen – darunter Künstliche Intelligenz

Ein konkretes Beispiel ist KI LIVE! – ein Format, das sich mit der praktischen Anwendung von KI im Alltag beschäftigt und im Lernraum weitergedacht wird. Der Ort ist damit nicht nur Raum, sondern Plattform für relevante Zukunftsthemen.

Der Lernraum ist kein fertiges Produkt. Er funktioniert nur, wenn er genutzt und mitgestaltet wird. Was dort konkret passiert, entwickelt sich im Sommer. Gemeinsam mit den Menschen, die ihn mit Leben füllen.

Die Frage ist nicht mehr, ob der Raum gebraucht wird.
Das ist geklärt.

Die Frage ist:
Wer nutzt ihn und wer will ihn kreativ mitgestalten?!

Ihr wollt Partner werden?
Lasst uns eure Beteiligung besprechen:


Jörg Pfeiffer
Aachen, was geht?!
joerg@aachenwasgeht.de
Tel 0163 1689991