Dritte Orte in Aachen: Vom Auftakt in die Umsetzung – das tu!LAB 2026 ist gestartet
Wie entstehen Orte für eine lebenswerte und lebendige Innenstadt?
Mit dieser Frage ist die Stadt Aachen gemeinsam mit der RWTH Aachen University und zahlreichen lokalen Akteur*innen in den Prozess rund um „Dritte Orte in der Aachener Innenstadt“ gestartet.
Beim ersten Workshop wurde schnell klar:
Dritte Orte sind mehr als einzelne Projekte. Sie sind Infrastruktur – für Begegnung, Teilhabe und eine funktionierende Innenstadt.
Auch Aachen, was geht?! war Teil des Auftakts – mit zwei konkreten Ansätzen:
→ Talenträume Aachen als Plattform für Lern- und Begegnungsräume, die für junge Menschen sichtbar und einfach zugänglich werden
→ Popup-Lernraum “Learn for Life”, der Ende Juni erneut als Reallabor für Lernen, Austausch und die Aktivierung von Leerstand öffnet
Vom Workshop ins Semester: tu!LAB als nächste Schritte
Der Auftakt war kein einmaliges Treffen, sondern der Start in einen strukturierten Arbeitsprozess im Rahmen des tu!LAB.
Das Besondere:
Im Sommersemester 2026 arbeiten Masterstudierende aus Architektur, Stadtplanung und Governance gemeinsam mit Praxispartner*innen an realen Fragestellungen der Stadtentwicklung.
Das Ziel:
Fundierte Analysen, neue Perspektiven und tragfähige Konzeptansätze.
So läuft der Prozess
- April / Mai: Kennenlernen, Ortsbesichtigungen und inhaltlicher Einstieg
- Future Synthesizer: strukturierte Auseinandersetzung mit Chancen und Herausforderungen
- Juni: Zwischenstände und gemeinsame Reflexion
- Ende Juli: Abschlusspräsentationen der Ergebnisse
Große Chance für Aachen
Die zentrale Frage bleibt:
Wie werden aus Ideen reale Orte?
In Aachen treffen aktuell zwei Entwicklungen direkt aufeinander:
- zunehmender Leerstand in zentralen Lagen
- gleichzeitig überlastete Lernräume und fehlende offene Orte für Austausch, Begegnung und Zusammenarbeit
Gerade junge Menschen suchen Räume jenseits von Konsumzwang, wie man ihn etwa aus Cafés kennt.
Unsere Antwort: Talenträume Aachen
Mit den Talenträumen Aachen entwickeln wir partnerschaftlich ein Netzwerk solcher Orte – in Leerständen, Museen, Bibliotheken und anderen niedrigschwellig zugänglichen Orten.
Was dort passiert, ist bewusst einfach gedacht:
- gemeinsam lernen statt allein
- ins Gespräch kommen statt isoliert sein
- kleine Impulse statt starres Programm
- Raum für Initiativen, Ideen und neue Formate
Diese Räume sind Reallabore.
Orte, an denen neue Nutzungskonzepte und Beteiligungsformate direkt ausprobiert werden.
Unser Ziel:
Nicht nur über Dritte Orte sprechen – sondern sie gemeinsam entwickeln.
👉 Mehr Infos unter:
https://aachenwasgeht.de/talentraeume/

