Dritte Orte in Aachen: Vom Auftakt in die Umsetzung – das tu!LAB 2026 ist gestartet

Dritte Orte in Aachen: Vom Auftakt in die Umsetzung – das tu!LAB 2026 ist gestartet

Published On: 20/04/2026

Wie entstehen Orte für eine lebenswerte und lebendige Innenstadt?

Mit dieser Frage ist die Stadt Aachen gemeinsam mit der RWTH Aachen University und zahlreichen lokalen Akteur*innen in den Prozess rund um „Dritte Orte in der Aachener Innenstadt“ gestartet.

Beim ersten Workshop wurde schnell klar:
Dritte Orte sind mehr als einzelne Projekte. Sie sind Infrastruktur – für Begegnung, Teilhabe und eine funktionierende Innenstadt.

Auch Aachen, was geht?! war Teil des Auftakts – mit zwei konkreten Ansätzen:

→ Talenträume Aachen als Plattform für Lern- und Begegnungsräume, die für junge Menschen sichtbar und einfach zugänglich werden
→ Popup-Lernraum “Learn for Life”, der Ende Juni erneut als Reallabor für Lernen, Austausch und die Aktivierung von Leerstand öffnet

Vom Workshop ins Semester: tu!LAB als nächste Schritte

Der Auftakt war kein einmaliges Treffen, sondern der Start in einen strukturierten Arbeitsprozess im Rahmen des tu!LAB.

Das Besondere:
Im Sommersemester 2026 arbeiten Masterstudierende aus Architektur, Stadtplanung und Governance gemeinsam mit Praxispartner*innen an realen Fragestellungen der Stadtentwicklung.

Das Ziel:
Fundierte Analysen, neue Perspektiven und tragfähige Konzeptansätze.

So läuft der Prozess

  • April / Mai: Kennenlernen, Ortsbesichtigungen und inhaltlicher Einstieg
  • Future Synthesizer: strukturierte Auseinandersetzung mit Chancen und Herausforderungen
  • Juni: Zwischenstände und gemeinsame Reflexion
  • Ende Juli: Abschlusspräsentationen der Ergebnisse

Große Chance für Aachen

Die zentrale Frage bleibt:
Wie werden aus Ideen reale Orte?

In Aachen treffen aktuell zwei Entwicklungen direkt aufeinander:

  • zunehmender Leerstand in zentralen Lagen
  • gleichzeitig überlastete Lernräume und fehlende offene Orte für Austausch, Begegnung und Zusammenarbeit

Gerade junge Menschen suchen Räume jenseits von Konsumzwang, wie man ihn etwa aus Cafés kennt.

Unsere Antwort: Talenträume Aachen

Mit den Talenträumen Aachen entwickeln wir partnerschaftlich ein Netzwerk solcher Orte – in Leerständen, Museen, Bibliotheken und anderen niedrigschwellig zugänglichen Orten.

Was dort passiert, ist bewusst einfach gedacht:

  • gemeinsam lernen statt allein
  • ins Gespräch kommen statt isoliert sein
  • kleine Impulse statt starres Programm
  • Raum für Initiativen, Ideen und neue Formate

Diese Räume sind Reallabore.
Orte, an denen neue Nutzungskonzepte und Beteiligungsformate direkt ausprobiert werden.

Unser Ziel:
Nicht nur über Dritte Orte sprechen – sondern sie gemeinsam entwickeln.

👉 Mehr Infos unter:
https://aachenwasgeht.de/talentraeume/