tu!lab Abschlusspräsentation in der RWTH Aachen

Acht starke Perspektiven auf Dritte Orte in der Aachener Innenstadt

Published On: 30/07/2026

Wie können Orte für Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft die Aachener Innenstadt stärken?

Mit dieser Frage haben sich Masterstudierende der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University im diesjährigen tu!LAB beschäftigt, begleitet durch den Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung.

Das Projekt „Dritte Orte in der Aachener Innenstadt“ wurde von der Stadt Aachen als reale Fragestellung in das Lehr- und Kooperationsformat eingebracht. Beim Schlusskolloquium präsentierten die Studierenden acht fundierte und sehr unterschiedliche Arbeiten.

Viele Projekte entstanden dabei nicht allein am Schreibtisch. Die Studierenden arbeiteten mit realen Orten, (Raum-) Betreiber*innen und Nutzer*innen: Sie führten Workshops mit Jugendlichen zur Frage durch, was einen Safer Space ausmacht, organisierten mit „Kaffeeklatsch mit Nachbarn“ ein Begegnungsformat für Anwohner*innen und untersuchten Barrieren durch Selbstversuche im Rollstuhl oder mit verbundenen Augen.

Gerade diese Verbindung aus räumlicher Analyse, Gestaltung, Beteiligung und eigener Erfahrung prägte die Qualität und Vielfalt der Ergebnisse.

Das tu!LAB zeigt, wie eine lebenswerte Stadt ko-kreativ entwickelt werden kann – und entwickelt werden sollte: nah an konkreten Bedarfen, im Austausch mit den Menschen vor Ort und mit dem Mut, neue Ansätze praktisch zu erproben.

Die Arbeiten sind keine fertigen Umsetzungsplanungen. Sie liefern jedoch konkrete Impulse für Realversuche, weitere Abstimmungen und den Dialog mit Bürger*innen. Im September folgen zusätzliche Arbeiten aus dem Umfeld des Lehrstuhls für Technik und Gesellschaft.

Wir hoffen, dass möglichst viele Ideen weiterverfolgt werden. Mit Aachen, was geht?! bleiben wir gerne dran und unterstützen den Transfer in die Stadtgesellschaft.